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Über uns und unser
Zuchtanfang...
Katzen waren schon immer unsere
Begleiter. Zum damaligen Zeitpunkt hatten wir eine schwarze, kastrierte
Hauskatze. Unser Interesse an dieser Rasse wurde
im Jahre 1993 durch eine Reportage von Prof. Sielmann in einer Tierzeitschrift
geweckt, damals wurde die Bengal noch Leopardette genannt. Da wir von den
großen Wildkatzen immer wieder fasziniert waren, fand dieser
Artikel
mit einem Photo der Bengalkatze, natürlich unser besonderes Interesse. Sofort
waren wir angetan von dem exotischen Aussehen der dort abgebildeten Katze und
wollten so ein tolles Tier einfach mal live erleben.
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Wir bemühten uns, einen der damals nur zwei Züchter in
Deutschland, ausfindig zu machen. Wir vereinbarten einen Termin und
machten uns auf den Weg von Rostock bis hinter Frankfurt/Main, um
uns die Katzen anzusehen. Begeistert vom Aussehen und dem lieben und
zutraulichen Verhalten der Elterntiere, war für uns klar, diese
Rasse ist genau die richtige für uns. Wir suchten uns damals aus dem
5 Wochen alten Wurf unsere
Aimee
aus. Ende Juni 1994 holten wir Aimee im Alter von 12 Wochen zu uns nach Hause. Unsere
schwarze Hauskatze
Minka
sollte nicht mehr alleine leben. Sie
war zu diesem Zeitpunkt schon stolze 12 Jahre alt und es gab keine
Probleme bei der Eingewöhnung. An Zucht haben wir noch gar nicht
gedacht. |
Einwenig Erfahrungen in der
Kittenaufzucht hatte ich bereits bei unserer Minka gesammelt. Sie war
mit etwas über einem Jahr trächtig, während der Geburt kam es aber zu Komplikationen und ein
Kaiserschnitt musste gemacht werden. Die Aufzucht der Kleinen hatte uns
sehr viel Freude bereitet. Da Minka gleich kastriert wurde, gab es auch
keine weiteren Katzenbabys.
Als
unsere Aimee ein Jahr alt war und sie sich prächtig entwickelt hatte, kam bei
uns doch der Wunsch auf, auch noch mal einen Wurf großzuziehen. Wir informierten uns
ausführlich über die Aufzucht von Rassekatzen und traten einem Katzenverein bei,
denn unser Nachwuchs sollte ordnungsgemäß registriert sein. Ein passender Kater,
unter den wenigen Züchtern damals, war über 800 km entfernt. Wir
versuchten es und fuhren zu Frau Rupprath- Kröger vom Cattery Burchana, sie war
die erste Bengal- Züchterin in Deutschland, die Zuchttiere aus den USA nach
Deutschland importierte. Nach der ersten Deckung erlitt Aimee eine Fehlgeburt
und die zwei weiteren Deckungen blieben leider erfolglos. Erst danach kam bei uns der
Gedanke auf, selbst eine richtige Zucht aufzubauen. Informationen über
Katzenzucht hatte ich zu dieser Zeit schon reichlich bei Züchtern auch anderer
Rassen und durchs Studieren von Fachliteratur gesammelt und ich hatte meine
eigenen Vorstellungen, wie meine Zucht ablaufen soll.
Da bei uns die Voraussetzungen
gegeben waren einen potenten Kater zu halten, haben wir beschlossen, uns
einen eigenen Zuchtkater zuzulegen. Ich wollte mit meiner Katze nicht
mehr zum Decken zu einem fremden Kater fahren. Mit vielen Mühen und etwas
Glück war es uns endlich im Frühjahr 1996 gelungen, ein sehr schönes
kleines Katerchen für uns zu finden.
Mit unserem erster Zuchtkater
Magic,
aus einer reinen Millwood-
Linie stammend,
war der Grundstein für unsere
Zucht gelegt.
In der Zwischenzeit, leben wir mit einer über mehrere
Generationen langsam gewachsenen Bengalkatzen- Familie zusammen, haben
reichlich Erfahrungen gesammelt und haben sehr viel Freude mit unseren
Tieren. Unsere ersten Katzen haben auch nach ihrer Kastration in unserer
Familie gelebt. Wir konnten uns von ihnen nicht trennen. Leider sind sie
bereits im Katzenhimmel. Aimee ist stolze 15 Jahre geworden. Aber auch mit
viel Platz, können wir nicht alle
kastrierten ehemaligen Zuchttiere behalten und wir mussten uns schweren Herzen entscheiden,
einige abzugeben, weil sie sich nicht mehr in einer etwas größere Gruppe
wohl gefühlt haben .Sie leben bei Familien in unserer Nähe und wir haben regelmäßig Kontakt
zu ihnen und freuen uns, sie bei einem Besuch wiederzusehen.
Meine Familie hat kräftig
mitgeholfen, die Grundlagen für eine ordnungsgemäße Katzen- und
vor allem auch Katerhaltung, zu gewährleisten. Dafür möchte ich mich auf diesem
Wege ganz herzlich bedanken, insbesondere bei meinem Mann. Ein großer
Dank geht auch an meinen Sohn Oliver, der schließlich das Grundgerüst
für diese Webseite gebaut hat und mir beibringen musste, die Website
selbstständig zu bearbeiten und zu aktualisieren und wenn es Probleme
gibt mit dem PC gibt hilft er selbstverständlich.
Rosita Sävert
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