Persönliche Gedanken zum Kauf eines
Bengalkätzchen:
Bengal ist nicht gleich Bengal
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es gibt teilweise
erhebliche Unterschiede, was den
Charakter, Gesundheit, Aussehen und
besonders auch die Aufzucht beim Züchter
betrifft.
Viele
Interessenten vergleichen zu erst mal die Preise
der angebotenen Kitten. Es ist ja fast so, als
ob sie Äpfel mit Birnen vergleichen.
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Es könnte sein, dass sie ihr
"Schnäppchen" am Ende teuer bezahlt
haben. Das soll aber nicht in
jedem Fall heißen, dass die teuersten
Bengalen die Besten sind bzw. die
Qualität der Zuchttiere,
Kitten und die vorhandenen Haltungs- und
Aufzuchtsbedingungen diesen Preis
rechtfertigen.
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Als Käufer
muss ich doch wissen, was für ein
Kätzchen bekomme ich für
diesen Preis. Tiere aus guter Haltung
und Aufzucht haben ihren Preis, anders
ist eine Hobbyzucht nicht zu betreiben.
Dies rechfertig aber nicht das ein Züchter
überhöhte Preise verlangt.
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Den
Kaufpreis für eine Rassekatze zahle ich
einmalig. Wenn jemand da schon mit jedem
Euro rechnen muss, würde ich dringend
empfehlen, den Kauf einer Katze generell
noch einmal zu überdenken bzw. auf einen
günstigeren Zeitpunkt zu verschieben.
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Nur eine
Bengalkatze, mit einem von einem
seriösem Verein ausgestelltem Stammbaum,
ist reinrassig, egal ob sie von
einem Hobbyzüchter oder einem gewerbsmäßigen
Züchter erworben wird.
Auch in einer reinen
Hobbyzucht haben reinrassige Eltern und deren
Nachwuchs Stammbäume. Nur zur
Information, ein Stammbaum beeinflusst
den Preis einer Rassekatze nur
unwesentlich. Er kostet je nach Verein
zwischen 15 und 30 Euro. Es sind dann
irgendwelche anderen Gründe vorhanden,
warum die Kitten keinen Stammbaum aufweisen
können.
Gewissenhafte Katzenzucht ist ein
aufwendiges Hobby
mit großer Verantwortung
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Eine artgerechte,
optimale und stressfreie Haltung der
Zuchttiere hat ihren Preis, bedeutet
sehr viel Aufwand des Züchters,
finanziell wie auch zeitlich und hat
einen großen Einfluss auf das
Immunsystem der Zuchttiere sowie deren
Nachwuchs.
Nur dadurch ist die Mutterkatze in der
Lage, dies über die Muttermilch an ihre
Kitten weiterzugeben.
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Als zukünftiger
Katzenbesitzer profitieren sie davon,
dass sie ein gesundes und psychisch
stabiles Kitten erhalten, welches dann
auch nicht so anfällig für Krankheiten
ist.
Fürsorge ist auch
eine Art der
Gesundheitsvorsorge und ist eng mit
dem Schutz vor Krankheiten verbunden.
Gesundheit der Zuchttiere und deren
Nachwuchs hat auch viel mit Wohlbefinden der
Tiere zu tun, das wiederum durch
vernünftige Ernährung, Zuneigung und
Pflege. Bei uns Menschen ist es nicht
anders.
Herkunft des Kittens sollte nicht egal sein
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Für einen
Interessenten lohnt es sich immer, vor
dem Kauf eines neuen Kätzchen etwas
Aufwand zu betreiben, um das Richtige
bzw. erst mal den richtigen Züchter
seines Vertrauens auszusuchen.
Schließlich soll ein neues
Familienmitglied angeschafft werden,
welches viele Jahre mit ihnen zusammen
leben soll.
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Ein erfahrener und
ehrlicher Züchter wird sie beim Kauf
ihres Kätzchen sehr gut beraten, ob
dieses auch wirklich zu ihnen, ihrer
Familie und Lebensweise passen wird,
vielleicht im Interesse seiner
Tiere auch mal absagen wird, er
wird sie auch nicht vorschnell zu einen
Reservierungsvertrag mit Anzahlung
drängen, um die ganze Sache abzusichern.
Er wird ihnen Zeit lassen.
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Unterstützen sie
nicht das sinnlose Vermehren von Katzen.
In Deutschland gibt es schon genügend
Katzenleid. Appellieren sie beim
Aussuchen ihrer neuen Katze an ihren
gesunden Menschenverstand!!!
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Leider begreifen das viele Leute erst,
wenn sie beim Kauf einer Katze in irgend
einer Weise reingefallen sind, sei es
durch schlechte oder unehrliche Beratung, beim Kauf eines kranken Kittens
oder anderen Gründen.
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Ein Lebewesen ist nicht irgend ein
Möbelstück, was wenn es einem nicht
mehr gefällt oder lästig geworden ist,
auf den Sperrmüll landet.
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Jedes Tier hat
eine Seele! Bei uns in der Tierklinik
hängt ein Spruch, damit möchte ich
abschließen:
"Solange
Menschen denken, dass Tiere nicht
fühlen, müssen Tiere fühlen, dass
Menschen nicht denken!!!"
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